Hanf als Energieträger der Zukunft

Hanf zur Energieerzeugung


Hanf als Energieträger der Zukunft

Fakten:

Hanf ist ein unendlich nachwachsender Rohstoff, mit dem man ganze Industriezweige autark und regional betreiben kann. Die Energieversorgung und nahezu alle Produkte, die heute aus Erdöl, Baumwolle oder Holz hergestellt werden, lassen sich aus Hanf produzieren. Hanfprodukte sind klimapositiv, biologisch abbaubar, umweltfreundlich und gesund. Hanf braucht zum Wachstum weder Pestizide noch Herbizide. ...


Globale ZieleGlobal Goals versus Hanf Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) zu:

Global Goals

Armut - HungerLebensqualitätBildungGleichberechtigungWasserEnergieBeschäftigungInfrastrukturEinkommensunterschiedeStadtentwicklungKonsumverhaltenKlimawandelArtenvielfalt der OzeaneArtenvielfalt an LandGesellschaftlicher FriedenZusammenhalt

Ihre Umsetzung ist freiwilligund jeder Staat entscheidet selbst, mit welchen Maßnahmen er die Ziele erreichen will - die Bundesregierung will ihre Nachhaltigkeitsstrategie im Herbst 2016 verabschieden.


Vorteile:

Hanf ist ein unendlich nachwachsender Rohstoff mit vielen hervorragenden Eigenschaften.

Hanf wächst sehr schnell und produziert in kurzer Zeit sehr viel Biomasse.

Hanf benötigt keine Pestizide.

Hanf benötigt keine Herbizide.

Hanf verbessert den Boden.

Hanf lässt sich zu über 50.000 Produkten weiter verarbeiten und kann die Grundlage einer autarken Versorgung für eine Region bilden.

Die Reste der Produktion können sehr gut zur Energieerzeugung genutzt werden.

Lokale, dezentrale Energieversorgung kann eine Region durch Biogaskraftwerke sicherstellen. Sowohl Wärme als auch Elektrizität kann so erzeugt und zur Verfügung gestellt werden. Durch das schnelle Hochfahren von Gasturbinen kann auch eine Versorgung zu Spitzenlastzeiten sichergestellt werden.

Hanf ist also eine ständig nachwachsende, gesunde, gentechnikfreie, pestizidfreie, schnellwachsende, klimafreundliche und umweltfreundliche Alternative zu anderen Energieträgern.

Hanfreste können z. B. In einer Biogasanlage zu Biogas verarbeitet werden. Dieses wiederum erzeugt in einem Biogaskraftwerk Strom und Wärme.


Die CO2- und Energiebilanz von Hanf ist erstaunlich:

Hanf zur Energiegewinnung

In einer Tonne Hanf-Biomasse sind 500 kg Kohlenstoff gespeichert; d.h. 1 Tonne Hanf hat während des Wachstums ca. 2 Tonnen CO2 (Kohlendioxyd) durch Fotosynthese in Sauerstoff umgewandelt.


Einsatz:

Derzeit wird in Deutschland Biogas hauptsächlich direkt an der Biogasanlage zur dezentralen gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung) in Blockheizkraftwerken (BHKWs) genutzt; seltener wird das Biogas zu Biomethan aufbereitet.

Bei der direkten Nutzung wird das Gasgemisch getrocknet, entschwefelt und dann einem Biogasmotor zugeführt, der einen Generator antreibt. Der so produzierte Strom wird in das Netz eingespeist.

Die in Abgas und Motorkühlwasser enthaltene Wärme wird in einem Wärmeaustauscher zurückgewonnen.

Ein Teil der Wärme wird benötigt, um die Fermenter zu beheizen, da die Mikroorganismen, welche die Biomasse abbauen, am besten bei Temperaturen von 30-37°C (mesophil) oder 50-60°C (thermophil) wachsen.

Überschüssige Wärme des Motors kann beispielsweise zur Beheizung von Gebäuden, zum Trocknen der Ernte oder den Betrieb von Aquakulturanlagen verwendet werden.

Besonders wirtschaftlich und energieeffizient arbeitet die Anlage, wenn die überschüssige Wärme ganzjährig genutzt oder abgegeben werden kann.


Kinder und Enkel


Biogasanlagen mit Hanf betreiben


 

Hintergründe:

Das Hanfjournal schrieb schon 2011 dazu:

... Sein Hauptvorteil ist, dass er mehr Biomasse als jede andere heimische Nutzpflanze erzeugt. Mit Ausnahme der Samen ist er im Gegensatz zu Mais oder Raps auch kein Lebens- oder Futtermittel und stünde so nicht in direkter Konkurrenz zu diesen.

Hanf braucht auch als einzige Nutzpflanze keine Pestizide oder Insektizide und wäre selbst beim großflächigen Anbau umweltverträglich, wobei hier von Anfang das Entstehen riesiger Monokulturen verhindert werden muss, denn Monokulturen sind immer ein ökologisches Desaster.

An stillgelegten Ackerflächen mangelt es in der EU auch nicht, was fehlt, ist wie so oft das Geld für die Forschung und Entwicklung entsprechender Techniken.

Vielversprechende Versuche des Leibniz-Institut für Agrartechnik in Potsdam* belegen, dass Hanf bei der Umwandlung zu Methangas Feldpflanzen wie Mais oder Raps weit überlegen ist, nur Topinambur, eine essbare Knolle, schlägt die Hanfpflanze in dieser Hinsicht knapp.

Leider wurde seit Jahren versäumt, die Forschung zur Umwandlung von Hanf-Biomasse in Methan zu intensivieren.

Selbstredend kann Cannabis Sativa alleine nicht die energiepolitische Wende bringen, ist aber als eine der wichtigsten Pflanzen des so genannten "New Green Deals" aufgrund seiner stigmatisierten Stellung immer noch nicht da angekommen, wo er hingehört: Auf den Feldern vieler Bauern. ...“


Wir, als DIE HANFINITIATIVE, wollen, dass wir und unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte und gesunde Gegenwart und Zukunft erleben und erwarten dürfen.

Wir sind deshalb vielseitig aktiv und recherchieren auch Fakten und stellen diese zur Debatte.

Wir vertreten auch unsere eigenen Wertvorstellungen, Meinungen, Emotionen und Erkenntnisse.

Bitte prüfen Sie unsere Fakten und Schlußfolgerungen und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse, wenn Sie sich umfangreich informiert haben.

Wenn Sie auch zu dem Ergebnis gelangen, dass wir handeln müssen, werden Sie bitte aktiv.

Unterstützen Sie unsere Sache oder gründen Sie eigene Initiativen und Aktivitäten.

Tun Sie es für sich und für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel.

Zeigen Sie Empathie.

 

Vielen lieben Dank.

Das Team von DIE HANFINITIATIVE


Cannabis Colonia e. V. - Die Kölner Hanfinitiative


Links und weitere Informationen:

Gasmotor / Gasturbine für Biogas-Anlagen

Jack Herer, Mathias Bröckers - Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf 

Infos zu Biogasanlagen